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Bernd Settgast - Musiker u.a. bei "Des Geyers schwarzer Haufen"

Erfahrungsbericht: Geyer-Leier

Bernd Settgast Nachdem ich mir bei Cassandra Elk bereits die Tree-Minstrel zugelegt hatte, von der ich nach wie vor sehr begeistert bin, wollte ich auch die Geyer-Leier haben, um bei „Des Geyers schwarzer Haufen“ noch ein weiteres „exotisches“ Instrument auf die Bühne zu bringen. Da ich das Instrument nicht nur in kleinen Räumen akustisch spielen will, sondern auch auf größeren Bühnen über die P.A., bestellte ich das Renaissance-Modell mit einem Shadow Nanoflex Pickup. Obwohl die Geyer-Leier einen verhältnismäßig kleinen Korpus hat, klingt sie doch auch ohne Verstärkung schon sehr laut. Weil der Tonabnehmer nachträglich auf dem Instrument installiert wird, habe ich den Steg etwas abgeschliffen, da der PU unter diesem eingebaut wird. Somit konnte ich die vorher gute Saitenlage zurückgewinnen.

Den Vorverstärker habe ich auf der Rückseite angebracht, so dass ich leichten Zugriff auf die Regler habe, ohne dass die Elektronik von vorne sichtbar ist. Die Charakteristik der Geyer-Leier wird vom Tonabnehmer übrigens sehr gut übertragen. Da die Tree-Minstrel bereits auf D-A-d-a gestimmt ist, wollte ich nun eine Mandolinen-Stimmung auf der Geyer-Leier haben. Sie klingt damit deutlich fülliger als eine Mandoline und ist somit auch als alleiniges Harmonie-Instrument bestens geeignet.
Leider wird die Geyer-Leier ohne Gurt-Pins geliefert. Ich habe mir deshalb am unteren Ende und an der Schrägung des Kopfes Strap-Lock angebracht. Mit Hilfe eines breiten und recht kurz gehaltenen Wildledergurtes liegt das Instrument gut am Körper an und lässt sich so sehr bequem spielen. Eine andere Kleinigkeit, die mich störte, habe ich ebenfalls sehr leicht behoben: Der Sattel ist an der e-Saite ziemlich spitz und drückt beim Spielen. Mit einer simplen Nagelfeile ließ sich dieser Makel jedoch schnell beseitigen. Dies soll nur ein kleiner Tipp sein, um zukünftige Instrumente mit wenig Aufwand noch attraktiver zu machen.
Alles in allem ist die Geyer-Leier ein wirklich tolles Instrument, mit interessanter Optik, gutem Klang, das einem echten Spaß beim Spielen bereitet. Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis sollte ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. geierleier

Erfahrungsbericht: Tree-Minstrel

Bernd Settgast


Auf der Suche nach neuen „alten“ Instrumenten für die Mittelalterband „Des Geyers schwarzer Haufen“ bin ich auf die Seite von Cassandra Elk geraten und war gleich begeistert vom Design der Instrumente, das zwar der Phantasie entspringt, aber dennoch total mittelalterlich wirkt. Dabei habe ich bemerkt, dass die Tree-Minstrel gerade auf Ebay zum Sofort-Kauf angeboten wurde. Schwer angetan von der Optik und der Tatsache, dass es sich um ein Unikat handelt, habe ich nicht lange gezögert und nach dem Motto „1-2-3-meins“ sofort auf den Kauf-Button gedrückt. Als das Instrument ein paar Tage später bei mir eintraf, wurden meine Erwartungen noch übertroffen.
Der Korpus ist relativ groß, was dem Instrument bereits unverstärkt ein gehöriges Durchsetzungsvermögen verleiht. Dabei ist der Klang im gesamten Frequenzbereich recht ausgewogen. Umgehängt erscheint die Tree-Minstrel mit Hilfe eines breiten Wildledergurtes gut ausbalanciert und, wider Erwarten, überhaupt nicht sperrig. Alle Lagen sind leicht zu erreichen und die flache Saitenlage trägt dazu bei, dass einem das Spiel darauf ziemlich leicht fällt.

Da ich zuvor noch nie mit einer D-A-d-a- Stimmung zu tun hatte, machte ich mir zumindest diesbezüglich ein paar Gedanken. Jedoch bereits beim ersten Jammen kam ich sehr schnell klar und wurde von dieser „neuen“ Stimmung sogar wirklich inspiriert. Die Tree-Minstrel ist damit momentan mein erklärtes Lieblingsinstrument. Auch beim Publikum kommt der mondsichelförmige Baum-Barde gut an, denn bei den ersten Konzerten kamen bereits viele Zuhörer und erkundigten sich nach diesem „ausgeflippten Teil“.
geierleier