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Gothic Dream

Die „Gothic Dream“ ist eine weitere Gitarre, die aus der „Transsilvania Serie“ stammt.
Obwohl als erste dieser Serie auf dem Markt, ist sie in Wirklichkeit die Vierte, die designd wurde!

Da auch die ersten 3 Entwürfe sehr in die Gothic/Metall Richtung gingen, setzte die GD1 nach einer Eingebung
ebenfalls den Fuß durch die Tür zur Familiengruft .

Einige grobe Entwürfe auf ´nem Block Papier oder/und der Rückseite einer Packung Frühstücksflocken
(80% meiner Entwürfe & Skizzen entstehen dadrauf!!!) gingen vorran und dann kamm diese Vision um Mitternacht:


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Technische Daten:

- Body aus Lindenholz
- Farbe in in Mattschwarz
- Ahornhals mit 24 Bünden
- 1 Humbucker 1 Singlecoil (S-H)
- 1 Volume, 1 Treble, 2-Way-Toggle-Switch

„Graf Dracula hatte Pech mit seinem Leadgitarristen, da der von seiner Tochter in der Nacht zuvor komplett ausgesaugt wurde, Sie konnte einfach kein Ende finden (shit happens!!)

Da fiel ihm ein, das beim letzten Gelage BATMAN (entfernte Verwandschaft!) Interesse bekundet hatte, mal bei ihm richtig abzurocken!! Flugs (was für ihn ja kein Problem ist!!) begab er sich zu BATMAN und sagte:

“Hörmal Batty, steht das noch mit der Jam-sesion oder hättest du Bock ganz bei uns einzusteigen, deiner Lieblingsband „Draaky & the Bloodsuckers“???

„Ähj, Draaky, alter Nachtflugexperte, das wär´ doch mal geil, Alter!! Aber vorher lass mir mal ´nen ordentlichen Eierschneider zukommen und nicht so´ne 08/15 Klampfe wie sie der Blutspender deiner Tochter hat, ha ha....!“

„Hatte!“ murmelte der Graf verlegen. „Der hat die Band gewechselt und spielt jetzt elektrische Harfe in der Hölle, bei seinem Schöpfer!“

„Na dann, Friede seinem Sherriff oder Marshall-Amp!“ grinste BATMAN.

„Aber wie gesagt, ich will schon eine Gitarre, die so maßgeschneidert & auffällig ist wie mein Anzug....!“

„Ach ja, übrigens. Die Kopfplatte soll wie eine stellisierte Fledermauskralle aussehen, die Mechaniken nicht alle oben oder unten, das hat ja jeder. Der Korpus soll von den Konturen her an meinen Umhang anlehnen. Nicht so viele Pickups, nur das nötigste. Die Konturen vom Korpus sollen an deine Barock-Möbel in der Empfangs-Gruft erinnern! Die Farbe ist egal, Hauptsache mattschwarz....... schwafel, saber, erzähl, lamentier, rababer, rababer, usw.usw.............!!!“

Draaky verdrehte die Augen und knirschte mit den Zähnen (außer den beiden, die rausguckten) und atmete tief durch: „Ich hab da von so´ner kleinen Firma in Germania gehört, die selber Gitarren designen & entwickeln. Cassandra Elk heißen die, oder so. Vielleicht können die uns hifreich in die....ich meine, an die Seite treten. Werd´ denen mal `nen Emil in derren Mehlbox schicken!“

„Na, da freut sich der Bäcker“ kommentierte BATMAN, „Sag mal Bescheid, wenn das was gibt, Alter!!“

Und wir sagen Batty hiermit : „BESCHEID, Alter. BESCHEIIIIIIID!!!“

Als sich der Nebel langsam lichtete, meinte ich zu wissen, wie das Gerät aussehen sollte. Auf alle Fälle so, das auf dem erstem Blick klar ist, das Batty & Draaky (die alten Flattermänner) jetzt gemeinsame Sache(n) machen!! Und da schon bei dem Prototyp (siehe Bilder 4, 19 & 22) die einhellige Meinung von nicht & doch-Gitarristen lautete: “ Das sieht ja wie ´ne Fledermaus aus!!!“, änderte ich noch ein paar Konturen & Pickup-Anordnungen und beließ es dabei.

 

Das hier ist ein handgemachtes Exemplar, das ich im Frühjahr/Sommer 2006 gebaut habe.
In Anlehnung an die 1ste Serie wurde hier in Prototyp für die 2te Serie entwickelt, aber dann doch verworfen.
Bleibt daher ein Einzelstück! Die Kopfplatte wird später ähnlich aussehen, die 2 Humbucker machen sich ganz gut.
Die Schaller Finetuner-Bridge wird wohl nur bei den Custom-Special-Edition-Models verwendet werden.
Der Mahaghoni-Korpus ist auch toll, aber wird wohl nicht wieder gebaut werden.

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Diese Bilder (19 & 21) zeigen einen Umbau einer Telecaster-Kopie! Das waren mal normale Gitarren,
aber durch leichte Veränderung der Radien der original „Gothic Dream“, wollte ich mal probieren,
ob sich sowas als Umbau eignet.
Kommt dem Original schon nahe, aber....

19. „Gothic Dream, special“- Style,
Mahaghoni/Basswood

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22. „Gothic Dream, special“- Style,
Mahaghoni/Basswood

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Nahezu identisch mit der Serie 1. Nur ist hier leichteres Limetree-Hoz (Linde) verwendet worden für den Korpus, als jetzt in der Serie mit Ulme & Erle. Dadurch ist das Teil nicht mehr so Kopflastig, liegt besser in der Hand und schläft besser ein...

Der Humbucker-Bridge-Pickup ist hier noch zu weit vorne, das hat die Serie jetzt auch geändert. Ansonsten ist alles beibehalten.....


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The Gothic Dream, Bariton GD B 1 (Transsylvania Serie)

Wie unschwer zu erkennen ist, ist das die Weiterentwicklung bzw. große Schwester der „Gothic Dream“.
Hier handelt es sich um eine Baritongitarre, was heißt, tiefer gestimmt mit längerer Mensur.

Und auf Deutsch: Eine normale Gitarre hat meistens eine Mensur (Abstand zwischen Sattel & Steg)
von ca. 620 - 650 mm.

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Nun gibt es ja schon seit den 60ern Baritongitarren, die aber meistens eher in der
Country & Western – Rubrick eingesetzt wurden (z.B. von Danelektro) und die hatten meist eine 750er Mensur,
also 750 mm Abstand zwischen Brücke & Sattel, was bis zu 3 Bünden länger, bzw. weiter runter bedeutet.
Mittlerweile haben einige namhafte Hersteller den Trend des „runterstimmens bis die Schwarte kracht“ erkannt
und bauen für die Gothic & NuMetal- Szene mattschwarze Standardgitarren mit längerem Hals,
um eben diese 2 - 3 Bünde mehr und diesen tieferen Sound hinzubekommen.
Soweit so reizvoll!!

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Aber wie immer muß der Elch übertreiben (behaupten jedenfalls viele Humanuiden!!) und gibt sich damit
nicht zufrieden!! „Gut“, dachte der „Was ist das Längste was es (normalerweise) gibt???“
Naja, `ne, wie bei `ner Bassgitarre. „Gut, so sei es!!“ beschloß ich und es entstand die, meines Wissens,
erste Baritongitarre in Serie mit 860er Mensur( was 5 Bünde länger!!! bedeutet.)
Ich nahm hierfür meinen Entwurf (wie fast immer auf Frühstücksflockenpackung entstanden!) von der
„Gothic Dream“ und zeichnete im Abstand von einigen Zentimetern des Randes die Konturen nach,
um für diese lange Gitarre auch einen proportionalen größeren Korpus zu haben.
Dann mußte ein Hals her, der nicht zu breit, aber auch nicht zu schmal sein durfte, was letztendlich gelang.
Wie?? Betriebsgeheimnis!! Die Kopfplatte sollte etwas anders sein wie bei der kleinen Schwester, ebenso das
Pickgard & Pickups.
Das sind Aktive, damit der Sound auch richtig rüberpusht!! Statt 3 - Wege Schalter wurde ein Überblendregler
eingebaut, der es erlaubt den Sound beliebig zwischen beiden Pickups zu variieren. Die mußten natürlich auch als
gewaltige Humbucker daherkommen, um die Schwingungen der Saiten umsetzten zu können, und nicht so
verkümmert & unterdimensioniert auszuschauen, wie normale Picks sonst erscheinen würden, bei dem Korpus!
Ausserdem sollte die Umrandung anders gefräst werden, um auch da etwas Abstand zur „Kleinen“ zu bekommen.
Als dann alles soweit war, mußten die Saiten berechnet werden. Das geschah mit Hilfe der deutschen Edelfirma
für Saiten, etc. PYRAMID (an dieser Stelle nochmals danke!!), die mit mir die passende Saitenstärke baut.
Und jetzt schnallt euch an: Herraus kam ein 80er Satz (E-Saite 0.80) der es ermöglicht dieses Monster
auf A herrunter zu stimmen!!! (Ich hab´ für die ganz Harten mal versucht wie weit das geht, es geht bis E,
also EINE KOMPLETTE OKTAVE TIEFER ALS ´NE NORMALE GITARRE!! aber da schiebt sich dann das
Mittagessen wieder hoch, soviel drückt das auf´n Magen)
Als dann die Saiten kamen, schnell drauf, gestimmt, in´s Studio gesetzt, ins POD mit Aktiv-Monitor einstöpseln,
aufdrehen und ab geht's.......Na da war aber der Bär fett!!!

Nach ca. 30 sek. schaltet der Überlast-Transistor des Aktiv-Monitors auf AUS und sagt: “....i mog nimma!!!“
Der kriegt sich nach 10 Schweigesekunden wieder ein, selbe nochmal!!! Packt er nicht, überlastet!!
HAHA, Klasse!! Also in den Hughes & Kettner Basskombo rein ........und das war´s dann. Unsere Kids &
derren Freunde (ein Haufen 16 – 19 Jährige) waren voll von den Socken und murmelten so was wie
„....6 feet under, Slipknot, Korn??....“ oder so. Naja, ich hab das dann als Lob & Bestätigung aufgefasst.
Und als mein Sohn mich dann fragte “Boa, darf ich auch ma....???“ war beschlossen: „ Das Ding geht in Serie!!!“

Aber vorsicht, „doa kann nich jeda mit üm !!“, da muß mann/frau sich ganz schön umstellen, beim Akkorde greifen,
aber nach ein bischen Übung geht da „der Pank ab“.
Jede Wette, es wird keinen Gig mehr geben ohne Backstage-Anfragen: „Wo habt ihr das Ding denn her....?????“

 

Technische Daten:
- Mensur: 860mm
- 80er Spezial-Saitensatz
- Aktiv Pickup-System
- Überblendregler, von einem Pickup zum Anderen.
- 1x Vol. Regler & 2x Treble-Regler
- Baswood Masivholz-Korpus
- Ahornhals mit Palisander-Griffbrett
- Geschraubter Hals
- Gekapselte Mechaniken

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The „Gothic Dream“ 5 string Bass GDB1 (Transsylvania Serie)

Vom Technischen & Optischen her ist dieser Bass nahezu identisch mit der „Gothic Dream, Bariton“-Gitarre.

Natütlich mußten hierfür einige Deteiländerungen vorgenommen werden, aber auf dem ersten Blick
sehen beide gleich aus. Die technischen details stehen bei der „Bariton“, also bitte dort kurz mal
vorbeischaun auf´n Kaffee.

Dieses Bassmonster gibt es in Naturholz, lasiert & in mattschwarz, um optisch gut mit in die Serie zu passen.